Archiv für Dezember 2015

(BO) Kreideaktion zum Klimagipfel in Paris

Anarchie statt Ausnahmezustand groß

Pariser Klimaabkommen: Viel heiße Luft

Am vergangenen Samstag endet die Weltklimakonferenz in Paris. In den Medien wird das Ergebnis als großen Durchbruch für den Klimaschutz gefeiert, dabei ist es nicht mehr als eine Absichtserklärung.
Die Zwänge des globalen Kapitalismus bleiben weiter bestehen und ist sehr unwahrscheinlich, dass sich die menschengemachte Klimaerwärmung über 2°Celsius innerhalb des kapitalistischen Systems verhindern lässt.
Um so wichtiger ist es selbstorganisiert zu handeln.

Die Reaktion: Selber handeln…

Wir haben uns angesichts des Ausnahmezustandes während der Konferenz, hunderten Ingewahrsamnahmen und Verletzten durch die Polizei, dutzenden Hausdurchsuchungen und Hausarresten entschieden das Ganze nicht stillschweigend hinzunehmen. Wenigstens durch eine kleine Aktion wollten wir auf die Repression aufmerksam machen und uns mit den Betroffenen solidarisieren. Bereits am Donnerstag vor einer Woche sind wir deshalb über den Campus der Ruhr-Uni gezogen und haben in Kreideform unsere Solidarität mit den Gegenaktionen zur Konferenz in Paris ausgedrückt. Mehr Infos zu den Ereignissen in Paris findet ihr hier.

Wir wollten dabei auch deutlich machen, dass der Klimawandel mit Kapitalismus und Staaten zusammen nicht zu stoppen ist.

Alle Staaten abschalten, Kapitalismus stilllegen, Klimawandel stoppen!

– Einige anarchistische Gletscher

Anarchie statt Ausnahmezustand groß

Anarchie statt Ausnahmezustand groß

COP21 zeigt: Klimaschutz bleibt Handarbeit

COP21 zeigt: Klimaschutz bleibt Handarbeit

Anarchie statt Ausnahmezustand

Anarchie statt Ausnahmezustand

Gegen die Kriminalisierung der Klimaproteste in Paris - Anarchie statt Ausnahmezustand

Gegen die Kriminalisierung der Klimaproteste in Paris – Anarchie statt Ausnahmezustand

Earth: I hate Capitalism - COP21

Earth: I hate Capitalism – COP21

Solidarität

Solidarität

Systemchange not Climatechange

Systemchange not Climatechange

Klimaschutz = Hausarrest 2

Klimaschutz = Hausarrest 2

https://linksunten.indymedia.org/de/node/162607

Klimaschutz = Hausarrest

Klimawandel verursacht von Staat und Kapital

Klimawandel verursacht von Staat und Kapital

Quelle

Das Jahr der schwarzen Taube: Silvester-Party für ein anarchistisches Zentrum Dortmund

Das Neue breitet seine Schwingen aus. Während stürmische Winde die Welt in verschiedene Richtungen treiben, fliegt eine Taube in den Wolken.
Wird sie ihr Ziel erreichen?
Helfe mit, dass sie es tut.
An Silvester feiern wir gemeinsam in das neue Jahr. Mit der Party wollen wir das neue anarchistische Zentrum in Dortmund unterstützen. Es gibt ein leckeres veganes Buffet gegen Spende. Über Beiträge zum Buffet freuen wir uns ebenfalls! Lasst es krachen…

Ab 20 Uhr im Sozialen Zentrum (Josephstr. 2) in Bochum

Mehr Infos und Spendenmöglichkeit für alle, die nicht kommen können:

Hier und hier .

Dienstag (15.12): Küche für Alle

Küche für alle:
Gegen Hunger und Kapitalismus! Für die Anarchie*!

Viele Menschen können sich das Essen an der Uni (insbesondere nach der Preiserhöhung des Akafö) nicht mehr regelmäßig leisten. Und auch in der restlichen Gesellschaft ist gutes (veganes**) Essen nicht für alle erschwinglich. Dagegen wollen wir mit unserer monatlichen veganen Küfa*** in Gebäude GB ein Zeichen setzen.
„Küfa“; das heißt Küche für alle. Deshalb nehmen wir auch kein festes Geld für das Essen, das wir verteilen, sondern versuchen es durch freiwillige Spenden zu finanzieren. Selbstverständlich reicht uns das noch nicht.
Wir möchten uns nicht für günstigere Essenspreise einsetzen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft in der es genug (veganes) Essen für alle gibt und zwar umsonst!
Wenn ihr das auch wollt, einfach nur die Preiserhöhung des Akafö satt habt, es euch nervt das es kaum veganes Essen an der Uni gibt oder ihr einfach nur Hunger habt: Kommt zu unserer veganen Küfa vor der Cafete von GB.
Nächster Termin: Dienstag der 15. Dezember von 11.45 bis 14.15 (oder eventuell früher wenn alles verteilt ist.)
Es gibt: Bratkartoffeln mit Räuchertofu und Kakao.

* Der Begriff Anarchie kommt aus dem Altgriechischen und beschreibt einen gesellschaftlichen Zustand ohne Herrschaft.
** Essen ohne Bestandteile tierischen Ursprungs wie Fleisch, Milch, Honig etc.
*** Wir verteilen ausschließlich veganes Essen, weil wir uns sowohl gegen die Unterdrückung und Ausbeutung des Menschen, als auch die anderer Tiere einsetzen. Außerdem sind die ökologischen Auswirkungen von tierischen Produkten (z.B. deren CO2 Bilanz oder Flächenverbrauch) im Vergleich zu nicht-tierischen enorm.

(BO) Werbung für das anarchistische Zentrum Dortmund

SonneDie Werbeaktion

Dienstag und Donnerstag wurde an der Ruhr-Universität die Crowdfunding-Kampagne für ein anarchistisches Zentrum in Dortmund beworben. In Hörsaalen, Cafeten und an Türen wurden Plakate aufgehängt. Außerdem wurden Flyer verteilt. Auf der Unibrücke wurde, angesichts der zunehmenden Militarisierung und dem bevorstehenden Einsatz der Bundeswehr in Syrien, folgendes gekreidet:
„Bücher statt Bomben – AZ Dortmund unterstützen! www.startnext.de/azentrumdo“ und „Mache was zählt: Tu was gegen IS und Bundeswehr!“

Warum das anarchistische Zentrum Dortmund auch für die Anarchist*innen in Bochum wichtig ist:

Ohne den Buchladen Black Pigeon wäre der Aufbau anarchistischer Strukturen in Bochum nicht in der Form möglich gewesen wie er geschehen ist. Besonders durch die Unterstützung mit Material wie Flyern, Broschüren oder Aufklebern haben die Genoss*innen von Black Pigeon uns massiv geholfen, anarchistische Ideen auch in Bochum zu verbreiten. Hinzu kommt, dass Bochum und Dortmund dicht beieinander liegen und das Wachsen der anarchistischen Bewegung in Dortmund zu dem die Genoss*innen von Black Pigeon beigetragen haben, auch die Anarchist*innen in Bochum in ihren Kämpfen gestärkt hat.

Wenn das Crowdfunding für das anarchistische Zentrum in Dortmund ein
Erfolg wird und es nächstes Jahr dieses Zentrum gibt, dann wird das
die anarchistischen Strukturen im Ruhrgebiet weiter stärken. Deshalb
spendet für das anarchistische Zentrum Dortmund
:

Vögel der Welt tragt die Nachricht hinaus!

Ein schwarzer Rabe

Duisburg: Antifaschistische Demonstration am 07.12.

Achtung: geänderter Auftaktort!

Da die Polizei auch unsere Demo leider nicht schikanefrei durchgehen lässt, müssen wir unsere Route ändern. Neuer Auftaktort ist deshalb der Burgplatz am Duisburger Rathaus (901-Haltestelle „Rathaus“). Von hier aus laufen wir wie geplant um 18 Uhr durch die Innenstadt zum Hbf, dem Ort des Pegida-Aufmarschs.

EA-Nummer: 01512/6025614

Lokale Zugtreffpunkte:

Pogrome verhindern, bevor sie stattfinden

In ganz Deutschland finden seit Monaten verstärkt rassistische Mobilisierungen statt. Es kommt regelmäßig zu Demonstrationen und zu Angriffen auf Geflüchtete und deren Unterkünfte. Sowohl Neonazis, als auch andere Rassist*innen vernetzen sich, mobilisieren und greifen an. In verschiedenen Städten kam es schon zu pogromartigen Übergriffen. Der gesamte Diskurs über eine angebliche „Flüchtlingskrise“ in Deutschland ist rassistisch geprägt. Hochburg von rassistischer Mobilisierung in NRW ist wieder mal Duisburg.

Duisburger Zustände

In der Stadt, in der in den vergangenen Monaten und Jahren die rassistische und antiziganistische Stimmung in einzelnen Stadtteilen auch immer mal wieder in Gewalt umschlug, findet seit Anfang des Jahres immer montags eine Pegida Demonstration statt. Die Aufmärsche, die bis zum Sommer eher in der Bedeutungslosigkeit versunken waren, sind in den letzten Wochen auf bis zu 400 Rassist*innen angewachsen und damit zu einem wöchentlichen Sammelbecken für Neonazis – von „Die Rechte“ bis zur NPD, Hogesa-Hools und neue Rechte – aus ganz NRW geworden. Besonders Hooligans bestimmen das Bild der Demonstration.

Ein Ende der Mobilisierung scheint nicht in Sicht, vielmehr steigt die Zahl der Teilnehmer*innen von Woche zu Woche weiter an. Die Nazis werden bei diesem Event nicht, wie sonst oft üblich, mit polizeilichen Durchsuchungen oder Absperrungen konfrontiert. Sie können sich frei im und um den Hauptbahnhof bewegen – Übergriffe auf Linke und Migrant*innen mit eingeschlossen.

„Schweine“*herbst in Deutschland

Nach einem kurzen Sommer voller Hilfsbereitschaft, bei der man das Gefühl bekommen konnte, ganz Deutschland von Angela Merkel bis hin zur BILD-Zeitung wären „Refugees Welcome“, zeigt man hierzulande nun wieder sein wahres Gesicht. Auf die rassistische Stimmung, die Pegida, AFD und Co. erzeugen, reagiert auch die herrschende Politik. Die Bundesregierung aus SPD und CDU beschloss zwei Asylgesetzverschärfungen in diesem Jahr und debattiert unermüdlich über Grenzkontrollen, Transitzonen und beschleunigte Abschiebeverfahren. Durchgesetzt werden konnten die Asylgesetzverschärfungen dank der Unterstützung der Grünen.

Neuen Aufwind bekommen die rassistischen Bewegungen, wie Pegida, auch durch die islamistischen Anschläge von Paris und der von FAZ bis taz heraufbeschworenen kippenden gesellschaftlichen Stimmung. Sie nutzen diese um weiter gegen Geflüchtete und Muslime zu hetzen.

Zeit zu Handeln

Bisher konnten die Pegida Hetzer*innen fast ungestört durch Duisburg marschieren. Umso wichtiger ist es nach den Terroranschlägen von Paris und der rassistischen Stimmung in ganz Deutschland, dagegen zu halten. Wir wollen für entschlossene Solidarität mit den Geflüchteten, die nach Europa kommen auf der Suche nach einem sicheren, guten Leben, auf die Straße gehen. Gleichzeitig ist es notwendig, allen reaktionären Ideologien und deren Vertreter*innen, wie Pegida aber auch den Islamist*innen, die für die Terroranschläge von Paris und auch für die Flucht tausender Menschen aus Syrien und dem Irak verantwortlich sind, den Kampf anzusagen.

Runter von der Couch – auf zur Antifaschistischen Demonstration gegen Pegida in Duisburg!
Gegen jeden Rassismus und für Solidarität mit allen Geflüchteten! Gegen alle Angriffe auf das schöne Leben!
07.12.15 | 18.00 Uhr | Duisburg, Friedrich Wilhelm Platz (Haltestelle Steinsche Gasse) Burgplatz am Rathaus

Initiative von antifaschistischen Gruppen aus NRW
November 2015

Unterstützer_innen des Aufrufs:

  • Antifa-Café Wuppertal
  • Antifa Essen Z
  • Antifa-Infoportal Duisburg
  • Antifa Oberhausen
  • Autonome Antifa 170 (Dortmund)
  • Autonomes Zentrum Mülheim
  • Autonomes Zentrum Wuppertal
  • Crème Critique (Duisburg)
  • Linke Liste Duisburg/Essen
  • Schwarzer Tresen Wuppertal
  • Soziales Zentrum Bochum
  • Refugees Welcome Dortmund
  • Undogmatische Linke Bochum

Aufruf-Flyer: zum selber Drucken

Jegliche Fahnen von Parteien, parteiähnlichen oder -nahen Organisationen sind auf der Demonstration ausdrücklich unerwünscht.

Quelle