Archiv für Juli 2015

Bericht: Anarchie statt AStA – 300 Menschen auf selbstorganisiertem Sommerfest an der Ruhr-Uni

Über 300 Menschen besuchten am Donnerstag das alternative Sommerfest an der Ruhr-Uni. Dies waren wesentlich mehr als die vorbereitenden Gruppen erwartet hatten.
Die schwarze Ruhr-Uni war mit einem Info- und Küfastand ( Küfa = Küche für alle) vertreten.
Sie verteilte veganes Chili gegen Spende, welches bereits innerhalb der ersten Stunde vollständig unter die Leute gebracht war. Auch unser Infostand war gut besucht.
Insgesamt war das alternative Sommerfest ein voller Erfolg, der zeigt, dass selbstorganisierte und unangemeldet Partys an der Ruhr-Uni erfolgreich durchführbar sind. Wir brauchen keinen AStA der von oben herab etwas organisiert oder die Erlaubnis der Uni-Verwaltung um zu feiern.

Auf dass es noch viel mehr solcher Feste und anderer Aktionen zur Schaffung von Freiräumen an der Ruhr-Uni gibt!



Quelle

Alternatives Sommerfest an Ruhr-Uni

Einige Gruppen organisieren am 09.07 ein alternatives Sommerfest als „Ersatz“ für das ausfallende Campusfest dieses Semester. Die schwarze Ruhr-Uni ist auch dabei und wir werden veganes Chili gegen Spende anbieten. Außerdem gibt es einen Infotisch von uns.
Das Ganze beginnt um 18.30 Uhr vor HGB. Wir hoffen das viele Menschen kommen.

– Für die Freiheit – Filmabend in Gedenken an antifaschistischen Kampf und Soziale Revolution in Spanien 1936

1936 schien der Vormarsch des Faschismus in Europa unaufhaltsam. Doch im Gegensatz zu Deutschland wo es keine Bürger*innenkrieg der Arbeiter*innenbewegung(en) gegen den Faschismus gab, kam es in Spanien genau dazu.
Dabei ging es Anarchist*innen und auch freiheitlichen Kommunist*innen/ Sozialist*innen in Spanien nicht nur darum den Faschismus zu besiegen. Sie wollten ein Ende von Unterdrückung und Ausbeutung.

Der Staat verlor an vielen Orten seine Macht, selbstverwaltete Kollektive entstanden und in vielen Industriebetrieben übernahmen die Arbeiter*innen die Kontrolle.
Das konnten Staat und autoritärer Kommunismus/Sozialismus nicht zu lassen…
Trotz Bedrohung durch den Faschismus setzten sie massive Ressourcen ein um die Hoffnung auf Freiheit niederzuschlagen.
Der Film wird die Geschehnisse rund um die Revolution 1936 anhand der Geschichte einer englischsprachigen Anarchist*in/ libertären Kommunist*in nachzeichnen, die aufbrach um die Kämpfe in Spanien zu unterstützen.
Wenige Menschen außerhalb Spaniens erinnern sich noch an die Ereignisse… Angesichts einer massiv erstarkenden faschistischen Bewegung in Europa ist es aber um so wichtiger aus den Fehlern und Erfolgen der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Im Anschluss an den Film besteht daher die Möglichkeit zu weitergehenden Diskussionen.

Überraschungsfilm (in Englisch)
14.07. um 18.00 Uhr vor der Cafete von GB