24.01.2018: Anarchistisches Kennenlerntreffen an der Ruhr-Uni

Auch dieses Mal gibt es wieder zwei Einladungen zu unserem Kennenlerntreffen.

Entschlossen in Richtung Revolution

Der Wunsch nach Veränderung

Würdest du dir ein anderes Zusammenleben wünschen, in dem du über dein Lernen, Lieben und Arbeiten entscheidest? Bist du für eine Welt, in der alle Menschen sich frei bewegen können? Träumst davon, dass niemand anderen gehorchen muss und alle Menschen gleichwertig sind? Angesichts des katastrophalen Kurses unserer Welt ist dies keine Utopie, sondern eine notwendige Veränderung, die sofort beginnen muss. Faschismus, Nationalismus, Klimawandel, Umweltzerstörung und Armut warten nicht und wie zahlreiche Klimakonferenzen und G-20-Gipfel gezeigt haben, werden die Probleme dieser Welt nicht von Politiker*innen oder Staaten beseitigt werden. Du entscheidest, ob du der utopischen Hoffnung anhängen willst Autoritäten würden unsere Probleme lösen oder selbst handelst, auch wenn das wie eine gewaltige Herausforderung erscheinen mag.

Soziale Revolution – Jetzt gemeinsam handeln

Doch du bist nicht allein. Wir wollen nicht länger warten und glauben, dass angesichts der Katastrophen, welche das bestehende System schafft, unsere Zukunft davon abhängt eine Alternative zu schaffen. Den Institutionen Kapitalismus, Staat, Universität und auch allem anderen, was auf Herrschaft beruht, möchten wir etwas komplett anderes entgegensetzen. Allgemein sind das Selbstbestimmung, freie Vereinbarung, Dezentralität, Solidarität und Gleichwertigkeit. Konkret bedeutet es, dass wir z.B. Bildungskurse organisieren, in denen wir selbst bestimmen was die Inhalte sind und voneinander und miteinander lernen, ohne den Zwang von Noten. Diese sollen auch helfen uns die Fähigkeiten anzueignen, die wir für die Organisation einer revolutionären Bewegung und eines selbstbestimmtes Lebens brauchen. Oder wir verteilen veganes Essen gegen Spende, um Kapitalismus und Klimawandel zu bekämpfen indem wir Solidarität und Ressourcenschonung vorleben.
Das wirkt wie vereinzeltes Handeln, aber wir sind Teil einer globalen Bewegung, die sich Anarchismus nennt. Anarchist*innen glauben, dass Macht über Andere immer korrumpiert und jede*r, die*der herrscht, gezwungen ist vor allem ihre*seine Macht zu erhalten, daher organisieren wir uns ohne Anführer*innen. Außerdem lehnen wir Parteien und die Beteiligung an Wahlen ab, denn auch die Hierarchien und Zwänge in Parlamenten und Parteien korrumpieren und verhindern freiheitliche Veränderungen. Wir wollen uns auch den Staat und seinen Zwangsapparat nicht zu eigen machen, denn zu Selbstbestimmung können Menschen nicht gezwungen werden. Falls du mit uns an einer revolutionären Änderung der Welt arbeiten willst, komm zum anarchistischen Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni am Mittwoch, den 24.01.2018 um 18.00 Uhr vor der Cafeteria von Gebäude GB.

Kämpfe an die Uni tragen

Oft wirkt die Universität wie ein unpolitischer Raum, wo sich nicht viel ändern lässt und keine Perspektiven für emanzipatorische Politik bestehen. Auch kritische Menschen haben häufig kaum Ansatzpunkte, um hier aktiv ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen anstatt sich für ein zukünftiges Berufsleben zurichten zu lassen.
Daher laden wir als Schwarze Ruhr-Uni auch dieses Semester wieder zu einem anarchistischen Kennlerntreffen, wo wir unsere Gruppe vorstellen. Dort wollen wir Interessent*innen an antiautoritärer Politik die Möglichkeit bieten sich auszutauschen und kennenzulernen. Wir möchten Möglichkeiten erschließen, wie wir, im Alltag und an der Uni, Widerstand gegen die vielen Unterdrückungsformen, die uns überall umgeben, leisten können: Rassistische Hetze auf den Straßen und in den Parlamenten, die mörderischen Grenzregime auf aller Welt, tief in der Gesellschaft verankerter Sexismus und Queerfeindlichkeit, prekäre Lebenslagen von schlechtbezahlten und erwerbslosen Menschen….
Probleme gibt es also genug und auch die Uni bleibt hier keineswegs außen vor: Naturwissenschaften schaffen Wissen, Technik und Arbeitskräfte für Militär und Geheimdienste. Lehrämtler*innen müssen zwangsweise autoritäre und interessentötende Methoden lernen und anwenden. In den Geisteswissenschaften werden Herrschaftsmechanismen naturalisiert und legitimiert. Und die besten Arbeitsbedingungen bietet so eine Universität natürlich auch nicht. Daneben dann auch noch der ganze Stress mit Klausuren und Prüfungsleistungen, Studienverlaufsplänen und BaFöG… Doch auch Lernen geht besser, Wissenschaft kann kritisch sein und Arbeitskämpfe können auch hierher getragen werden.
Ihr seht: Es gibt viel zu tun und zu diskutieren. Wenn ihr also Lust auf kritische Auseinandersetzung und radikale Politik habt, kommt vorbei, tauscht euch aus, werdet aktiv; wir freuen uns auf euch.
Zeit: Mittwoch – 24.01.2018 – 18.00 Uhr
Ort: Vor der Cafeteria von Gebäude GB an der Ruhr-Uni

Bildungskurse und alternative Semester-stadt-party

Gestern ist unser erster Bildungskurs zu “Bin ich eigentlich
Anarchist*in?” – Moderne Theorie(n) des Anarchismus gestartet. Dieser
findet immer UM 18.00 Uhr in Gebäude NA auf Ebene 02 vor der Cafeteria
statt. Und wir würden uns sehr freuen, wenn nächste Woche noch ein paar
Menschen dazustoßen. Der Kurs soll auch die Gelegenheit geben
herauszufinden in weit Anarchismus die passende Bewegung für eine*n ist,
falls ihr euch das fragt. Und wir würden ihn allen Menschen, die
überlegen in anarchistischen Strukturen aktiv zu werden, empfehlen,

Diesen Donnerstag startet dann der zweite Kurse über Revolutionen und
Aufstände im 20.& 21. Jahrhundert (immer um 16.00 Uhr vor GBCF 04/611).
Danach findet um 18.00 Uhr (Der alternative Ersti-Rundgang entfällt
leider diese Semester, aber es gibt Überlegungen von uns ihn nächstes
Semester wieder zu veranstalten) vor HGB die alternative
Semester-stadt-party statt. Diese mal nicht von uns organisiert. Wir
sind aber mit einem Infotisch vor Ort und freuen uns auf schöne
Gespräche mit euch. Mehr zu den Kursen hier.

Radikale Bildungskurse – Wintersemester 2017/2018

Turbulente Zeiten

Es liegen turbulente Zeiten hinter uns, sowohl für uns als Gruppe als auch in Bochum und gesamtgesellschaftlich.
Trotz des oft steinigen Weges und gerade Angesichts eines klaren Rechtsrucks, des wachsenden Nationalismus, der katastrophalen Auswirkungen von menschengemachten Klimawandel und Umweltzerstörung und immer mehr gewaltsamen Konflikten sind wir entschlossen weiter den Weg der sozialen Revolution zu gehen.
Und es gibt auch Hoffnung: die Hausbesetzung in Bochum und die Ereignisse bei G20 in Hamburg, bei allen strategischen Fehlern, die vielleicht gemacht wurden, zeigen, dass es ein gesellschaftliches Potential für eine antiautoritäre revolutionäre Bewegung gibt. Bei G20 wurde widerlegt, dass der deutsche Staat mit seiner Polizei allmächtig ist. Die Besetzung in der Herner Straße in Bochum, auch wenn sie erfolglos blieb, macht deutlich, dass viele Menschen im Ruhrgebiet etwas anderes als ihren tristen Alltag im Kapitalismus und unter staatlicher Herrschaft wollen. Es gibt viele Menschen, die bereit sind aktiv zu werden.
Dieses Semester wollen wir daher unseren Schwerpunkt darauf setzen Bildungsarbeit zu machen und unsere radikalen Bildungskurse fortzuführen. Weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass auch viele Menschen zu ins in die Gruppe kommen, die nicht wissen ob sie sich mit anarchistischen Handeln und Theorien wirklich identifizieren, bieten wir dieses Semester einen Kurs zu moderner anarchistischer Theorie an. Gerade Menschen, die überlegen in unserer Gruppe aktiv zu werden, legen wir an Herz diesen zu besuchen. Am Ende des Semesters wird es auch wieder ein anarchistisches Kennenlerntreffen an der Ruhr-Uni geben. Falls ihr vorher schon aktiv werden wollt schreibt uns eine E-Mail an: schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Im Folgenden nun unsere Kurse dieses Semester.

Warum radikale Bildungskurse?

Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber bestimmtes Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungsstellen trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstatt dass wir ein Angebot erhalten aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen.
Das hat auch die Funktion zu kontrollieren was wir lernen, so sind viele freiheitliche Inhalte wie z.B. Revolutionen und andere Erfolge der Geschichte in Vergessenheit geraten. Wenn wir aber eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaftsform anstreben, müssen wir aus der Geschichte lernen und uns ganz praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unsere Leben bestimmen lassen. Deshalb organisieren wir dieses Wintersemester Kurse zum selbstbestimmten Lernen. Diese sind offen für alle Menschen, ob sie an der Ruhr-Uni studieren oder nicht. Ein Auflistung der Kurse findet sich im Nachfolgenden. Falls euch ein Thema fehlt und ihr mithelfen wollt, etwas zu organisieren, dann meldet euch bei uns.

Lass uns mit neugierigen Lernen beginnen und die Welt radikal umgestalten!

“Bin ich eigentlich Anarchist*in?” – Moderne Theorie(n) des Anarchismus

Unsere Welt befindet sich im Aufruhr, die Menschen suchen nach Alternativen zum bestehenden System. Dabei ist Vielen der Anarchismus als Gesellschaftsentwurf immer noch unbekannt. Häufig wird angenommen Anarchist*innen hätten keine oder wenig eigene theoretischen Analysen oder anarchistische Ansätze hätten sich in den letzten hundert Jahren nicht weiterentwickelt.
Diese Annahme ist falsch: Anarchistische Theorien befinden sich in einer permanenten Weiterentwicklung. Der Kurs soll eine Einführung in die moderne(n) anarchistische(n) Theorie(n) bieten und ist ideal für Menschen, die wissen wollen ob Anarchismus die passende Bewegung für sie ist. Mögliche Fragen sind: Was sind die Grundannahmen von heutigen Anarchist*innen? Welche Menschenbilder stehen hinter diesen Annahmen? Warum lehnen eigentlich Anarchist*innen jede Herrschaft ab? Welche verschiedenen theoretischen Strömungen gibt es aktuell im Anarchismus? Welche anderen Theorien haben den Anarchismus beeinflusst? Jenseits theoretischen Austausches könnten wir gemeinsam anarchistische Projekte im Ruhrgebiet wie z.B. das Black Pigeon in Dortmund besuchen. Gegen Ende des Kurses wird es an der Ruhr-Uni auch ein Kennenlerntreffen für Menschen geben, die langfristig in der anarchistischen Bewegung aktiv werden wollen.
Termin: Ab 13.11.2017 – Montags 18.00 Uhr
Ort: Caferteria von Gebäude NA (Ebene 02)
Kontakt: schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Revolutionen und Aufstände im 20. und 21. Jahrhundert

“Wo bleibt denn da der Aufstand?!” – Diese Frage stellte die Anstalt im September 2017. Angesichts des katastrophalen Kurses der Welt ist die Frage nach den Wegen zur erfolgreichen Revolution weiter relevant, doch Vielen scheint nichts unmöglicher, als eine antiautoritäre Revolution oder ein Aufstand. Nicht nur im 20. Jahrhundert und an Orten wie in der Ukraine (1917), im Ruhrgebiet (1921), in Spanien (1936) schlugen freiheitliche Bewegungen Staat und Kapitalismus. Auch Chiapas (seit 1994), Rojava (seit 2012) oder die Riots bei G20 sind aktuelle Beispiele hierfür.
Dabei kann es nicht nur darum gehen wie die konkrete Auseinandersetzung mit den Autoritäten gewonnen wurde, sondern auch wie es überhaupt erst zu so starken Bewegungen kam. Welche Vorarbeit wurde geleistet? Welche Strategien wurden dabei verfolgt? Das sind einige der Fragen, die gestellt werden können, oder auch ganze andere. Es muss auch nicht nur um Aufstände und Revolutionen gehen, die uns sympathisch sind, denn auch aus den Strategien unserer Gegner*innen lässt sich lernen. Lasst uns die Geschichte erforschen, um zu verstehen wie eine Revolution in der Zukunft geschehen kann. Mögliche Praktische Ergänzungen sind z.B. ein öffentliches Gedenken an den Ruhr-Aufstand oder ein Ortsbegehung des Schanzenviertels.
Termin: Ab 16.11.2017 – Donnerstags 16.00 Uhr
Ort: Vor GBCF 04/611
Kontakt: anarchistisches-bewusst-sein(at)riseup.net

Ein anarchistisches Zentrum gründen und organisieren

Anarchistische Zentren sind eine Umsetzung lokaler Selbstorganisation und revolutionärer Arbeit. Sie sind Infrastruktur und Ort zum Erfahren gelebter Solidarität und Gleichwertigkeit. Doch wie gründet mensch ein anarchistisches Zentrum? Welche Dinge gilt es dabei zu beachten? Und wie geht es nach der Gründung weiter? Diese und weitere praxisorientierte Fragen wollen wir versuchen zu klären. Weil es unbedingt notwendiges Wissen in bestimmten Bereichen gibt, wird der Kurs stärker vorstruktriert sein, bringt aber trotzdem eure eigenen Fragen und Schwerpunkte mit. Der Kurs findet im anarchistischen Zentrum Black Pigeon in Dortmund statt, welches auch als Anschaungsungsort genutzt werden kann. Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.
Termin: 03.03.2018 ganztägig ab 10.00 Uhr
Ort: Black Pigeon (Dortmund)
Kontakt: schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Informationen

Die Kurse sind komplett selbstorganisiert:. Das heißt es gibt zwar eine Person, die sich überlegt hat was mögliche Inhalte sind, aber dies ist nur ein Input. Es gibt keinen festen Lehrplan. Am Anfang von jedem Kurs oder auch später wird gemeinsam festgelegt, womit sich auseinandergesetzt wird. Wir geben keine Inhalte vor, sondern achten lediglich darauf das keine Ideen vorbereitet werden, die Herrschaft unterstützen.
Die Kurse finden, wenn sie keine Blockkurse sind, wöchentlich statt. Alle Kurse sind kostenfrei. Bei Blockkursen gibt es veganes Essen gegen Spende. Bei diesen bitten wir zur Planungssicherheit um verbindliche Anmeldungen. Name oder sonstige persönliche Angaben müsst ihr bei der Anmeldung nicht mitteilen. Bei Fragen schreibt bitte an den angegebenen Kontakt.

Orte

GBCF 04/611 (RUHR-UNI): Da wir formal keine Räume mehr an der Uni bekommen, unsere Aktivitäten sind der Uni-Verwaltung zu politisch, treffen wir uns vor ein paar Räumen in der Sowi-Fakultät und schauen was frei ist.
CAFETERIA IN NA (RUHR-UNI): Wir treffen uns vor der Cafeteria von Gebäude NA (Ebene 02).
PLAN DER RUHR-UNI HIER: ruhr-uni-bochum.de
BLACK PIGEON: Anarchistisches Zentrum in Dortmund – Scharnhorstr. 50. Mehr auf blackpigeon.blogsport.eu

Solltet ihr einen Ort nicht finden, schreibt uns zeitnah.

Kontakt: schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Bildungskurs: Sexuelle Befreiung aus anarchistischer Sicht

Sexuelle Befreiung aus anarchistischer Sicht

Wenn es um die gesellschaftliche Veränderung des Umgangs mit Sexualität geht, sind die Themen meist sexualisierte Gewalt und Konsens. Das ist wichtig, aber es fehlt an positiven Alternativen, die nicht nur sagen was wir nicht tun und wie wir Dinge vereinbaren sollen. Wenn wir nicht nur dem Staat, kapitalistischen Industrien und anderen reaktionären Institutionen überlassen wollen, über Sexualität aufzuklären, bedarf es mehr.

Dabei stellen sich möglicherweise folgende Fragen oder auch ganz andere. Warum sind viele Menschen sexuell unzufrieden? Was gibt es eigentlich für sexuelle Praktiken? Was für Erfahrungen haben wir mir ihnen gemacht? Was sind unsere Wünsche in Bezug auf Sexualität? Wie können wir einen Umgang mit Sexualität schaffen, der uns das Ausleben unserer Sehnsüchte und Phantasien ermöglicht? Ein möglicher Fokus des Kurses ist die Formulierung positiver Alternativen und das Reden-Lernen über die eigene Sexualität. Ideen für praktische Inhalte sind Übungen über die eigenen sexuellen Wünsche zu reden oder die Erarbeitung von antiautoritären Aufklärungsmaterial. Der Kurs findet als Block über ein Wochende statt. Am gibt 29.06 es ein Vorbereitungstreffen.

Vorbereitung: 29.06 – 19.00 Uhr
Termin: ganztägig 15. und 16.07
Ort: Black Pigeon (Dortmund – Scharnhorststr. 50)
Kontakt: anarchistisches-bewusst-sein(at)riseup.net

Informationen

Die Kurse sind komplett selbsorganisiert. Das heißt es gibt zwar eine Person, die sich überlegt hat was mögliche Inhalte sind, aber das ist nur ein Input. Es gibt keinen festen Lehrplan. Am Anfang von jedem Kurs oder auch später wird gemeinsam festgelegt, womit sich auseinadergesetzt wird. Wir geben keine Inhalte vor, sondern achten lediglich darauf das keine Ideen vorbereitet werden, die Herrschaft unterstützen.
Alle Kurse sind kostfrei. Bei Blockkursen gibt es veganes Essen gegen Spende. Bei Fragen schreibt bitte an den angebenen Kontakt.

Herner Straße 131: Soliaktionen an der Ruhr-Uni + Demo am Tag X (Räumung)

Transpi

Wir haben gestern für Besetzung in der Herner Straße 131 ordentlich an
der Uni geflyert und ein Transpi aufgehängt. Jetzt wollen wir Euch
aufrufen am Tag der Räumung zur Demo in die Stadt zu kommen. Wir
unterstützen daher folgenden Demoaufruf:

Am Tag X, der Räumung der Herner Straße 131 Besetzung, wird es um 18.30
Uhr eine Demo in der Bochumer Innenstadt (Ort wird kurzfristig bekannt
gegeben) geben.

Der Charakter der Demo soll bunt, entschlossen aber gleichzeitig offen
sein, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Sie wird voraussichtlich
angemeldet werden. Von anderen Formen der Reaktionen auf die Räumung, an
anderen Orten, distanzieren wir uns nicht. Überlegt euch doch weitere
tolle, unangemeldete Aktionen neben der Tag X Demo, um den Druck zu
erhöhen. Die Anmeldung hat strategische Gründe, vor allem um das Risiko
von Repression zu senken. Trotz des angestrebten bunten und offenen
Charakters, kalkuliert bitte immer Repression durch den Staat ein
(bildet Bezugsgruppen etc.)

Wenn Gruppen oder Menschen Reden halten möchten, bitten wir sie sich
möglichst bei uns per E-Mail an a131bosoli(at)riseup.net zu melden
(PGP-Key auf Anfrage). Weitere Informationen folgen am Tag der Räumung.

Haltet Euch über den Hastag #squatbo, den Account Anarchismus im Pott
und http://a131bosoli.blogsport.eu auf dem Laufenden.



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